DAS GÖTTLICHE PARADOXON

Wenn die Halb-Weisen die verhältnismäßige Unwirklichkeit des Universums sehen, bilden sie sich ein, den Gesetzen des Universums trotzen zu können – das sind aber eitle, anmassende Narren, die an den Felsen zerschellen und von den Elementen zerrissen werden wegen ihrer Narrheit. Der wahrhaft Weise, der die Natur des Universums kennt, gebraucht das Gesetz gegen die Gesetze, das höhere gegen das niedere; durch die Kunst der Alchemie verwandelt er das Unerwünschte in das Wertvolle und triumphiert so. Meisterschaft besteht nicht in abnormalen Träumen, Visionen, phantastischen Einbildungen oder abnormaler Lebensweise, sondern darin, dass man den Mühsalen der niederen Pläne durch höhere Schwingungen ausweicht. Transmutation, nicht anmassende Verneinung, ist die Waffe des Meisters.“

https://youtu.be/AcefLUga7Ho

Das Kybalion
Das ist das Paradoxon des Universums, das aus dem Prinzip der Polarität resultiert, welches sich manifestiert, sobald das All beginnt zu schaffen horcht wohl darauf, denn es bezeichnet den Unterschied zwischen Halb-Weisheit und Weisheit. Während für das unendliche All das Universum, seine Gesetze, seine Mächte, sein Leben, seine Phänomene gleich sind den Dingen, die ins Zustand der Meditation und des Traumes erscheinen, muss doch für alles Endliche das Universum als wirklich betrachtet werden. Leben und Handlungen und Gedanken müssen darauf basieren und damit übereinstimmen; freilich muss man immer der höheren Wahrheit eingedenk bleiben. Alles muss mit seinem eigenen Plan und dessen Gesetzen übereinstimmen.

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